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Interview mit
Manfred "Manni" Winter


[Teil 1] - [Teil 2] - [Teil 3]

 


 

Schon wieder nach Bamberg fahren, zu einem Verein, bei dem wir seit 2004 nicht mehr gewinnen konnten? Die Vorfreude war nicht besonders groß. Aber als sich vor dem Spiel die Chance bot, den DSF-Kommentator Manni Winter zu interviewen, machten sich Anke und Stephan doch gerne auf den Weg ins Frankenland. Und es hat sich gelohnt: Herr Winter stellte sich als sehr angenehmer Gesprächspartner heraus, der uns aufschlussreiche Antworten gab.

In der Printausgabe des Tip-Off (Ausgabe 4 - Saison 2009/2010) war leider zu wenig Platz, um alle Antworten abzudrucken - hier nun das vollständige Interview:

 

Herr Winter, erzählen Sie uns bitte etwas über Ihren Werdegang. Sie haben ja früher selbst Basketball gespielt.

 

Manni Winter (links)  mit seinen ehemaligen Mitspielern und/oder Kontrahenten Bernd Kater und Gunther Behnke beim 20-jährigen Jubiläum des BSC Saturn Köln (Foto zur Verfügung gestellt von Bernd Kater)

Das wissen Sie noch? Das ist aber auch schon ein paar schöne Tage her… Ursprünglich komme ich aus Paderborn, das ist meine Heimatstadt. Dort habe ich über die Schule meine ersten Kontakte zum Basketball gefunden. Dann bin ich nach Leverkusen gegangen.

Nach meinem Abitur habe ich über ein Stipendium an der Universität ein Jahr in Kalifornien gespielt. Danach war ich in Köln, das war eigentlich meine schönste Zeit, nicht nur, weil wir erfolgreich waren, sondern vor allem wegen der guten Stimmung. Aber leider ist der Verein ja zusammengebrochen. In Köln habe ich dann an der Sporthochschule Sportpublizistik studiert und meine letzten aktiven Basketballjahre in Paderborn ausklingen lassen. Da sind wir einmal in die erste Liga auf- und gleich wieder abgestiegen. Danach habe ich nur noch in meiner Freizeit gespielt.

 

Wie sind Sie dann zum Journalismus gekommen?

 

Das hat in Köln begonnen. Dietmar Schott, der damalige Pressesprecher der Kölner, der lange Zeit beim WDR Hörfunk gearbeitet hat, fragte mich, was abseits des Basketballs denn für mich interessant wäre. Ich sagte ihm, dass mich Sportjournalismus interessieren würde. Daraufhin hat er mir angeboten, beim WDR einige Dinge zu übernehmen, ich habe ein Praktikum und Hospitanz gemacht und parallel bei einer Zeitung gearbeitet. So hat sich das noch vor meinem Studium Schritt für Schritt gesteigert.

Damals ging das noch parallel zum Basketball, da hielt sich der zeitliche Aufwand noch in Grenzen. Über den WDR Köln bin ich dann zum WDR Bielefeld gegangen und darüber zum DSF gekommen, zu meinem Kollegen Frank Buschmann, mit dem ich gemeinsam studiert habe. Ab 1996 war ich in München beim DSF festangestellt, bis zur Kirchkrise 2002/03. Seitdem arbeite ich freiberuflich, hauptsächlich für das DSF, für Premiere bzw. jetzt Sky, Rhein-Main-TV und einige andere kleinere Geschichten wie Center-TV.

 

Läuft denn bei Rhein-Main-TV aktuell noch etwas?

 

Das weiß ich nicht, ich habe von denen schon längere Zeit weder etwas gehört noch gesehen.

 

Kommentieren Sie ausschließlich Basketballspiele?

 

Nein. In meiner Anfangszeit beim DSF, als dort noch aus dem Vollen geschöpft werden konnte, war es ausschließlich Basketball, Europaliga-Spiele, die NBA-Begegnungen rauf und runter etc. Danach kam der große Sparkurs, dann hat Basketball so gut wie gar nicht mehr stattgefunden. Parallel habe ich dann auch für Nachrichtensendungen gearbeitet. Dann ging es immer mehr in die Richtung, ohne die man nun mal nicht auskommt, zum Fußball. Das ist mittlerweile mehr geworden als Basketball, aber diese beiden Sportarten sind die Hauptstandbeine, und das hauptsächlich für das DSF.

 

Wie erfreut sind Sie gewesen, als dieser DSF-Deal, und das gleich für drei Jahre, zustande kam?

 

Darüber habe ich mich sehr gefreut! Ich habe das Gefühl, dass alle, sowohl Manager, Vereine, der Sender als auch die Spieler sehr glücklich darüber sind. Ich glaube, dass der Basketball nun endlich wieder da ist, wo er gut untergebracht ist.

 

Wie zufrieden ist der Sender denn mit den Einschaltquoten?

 

Die genauen Zahlen kenne ich nicht. Und natürlich mussten sich die Zuschauer erst daran gewöhnen, dass Basketball nun wieder regelmäßig im Free-TV zu sehen ist. Mittlerweile hat sich das auf eine Zahl eingependelt, mit der der Sender ganz zufrieden ist.

 

Ist denn für die Übertragungen ein festgesetzter Termin geplant? Bisher wechselt es ja noch relativ häufig.

 

Das weiß ich nicht. Die ursprüngliche Planung war, dass wir auf den Freitag Abend gehen, dann hat sich jedoch herausgestellt, dass der Samstag ein besserer Termin ist, und darauf wird es sich jetzt so einpendeln.

 

Kommt noch ein Basketballmagazin?

 

Schön wäre es schon. Und von der redaktionellen Seite her halte ich das auch für möglich. Natürlich kann man aus einem Spiel kein Magazin erstellen, da müsste man schon mehrere Spiele zur Verfügung haben. Aber das ist eine Frage der Kosten. Wünschenswert ist es definitiv.

 

[weiter >]



 

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