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Du bist hier:  >> Archiv  >> Berichtsarchiv  >> Was macht eigentlich Tyrone Ellis? 


Was macht eigentlich... Tyrone Ellis?

 


 

[Teil 1]
[Teil 2]

 

Yvonne Friedrichs mit Tyrone Ellis  (Foto: www.sidjabat.de)

Wer kennt nicht noch das berühmte "Bermuda- dreieck" aus der Vize- und Meistersaison? Pascal Roller (#11), Chris Williams (#12) und Tyrone Ellis (#5). An den Letztgenannten soll diesmal erinnert werden.

In der Printausgabe des Tip-Off (
Ausgabe 3 - Saison 2008/2009) war leider zu wenig Platz, um alles, was Tyrone uns zu erzählen hatte, abzudrucken
- hier nun der vollständige Text:

 

Name:   Tyrone Gerard Ellis Jr.  
Größe:  194 cm 
Geburtstag:  5. Oktober 1977 
Nationalität:  USA 
Position:  Shooting Guard 
Skyliners-Spieler:  2003/2004 und 2004/2005 
Erfolge:  Deutscher Meister 2004 

 

2005, nach dem die Skyliners Vize-Meister geworden sind, spielte Tyrone Ellis für ein Jahr in der Türkei bei Besiktas Istanbul. Er empfand diese Zeit als sehr schrecklich und bezeichnet dieses Jahr sogar als das schlechteste Jahr seiner professionellen Karriere. Und auf die Frage, welche Unterschiede es zwischen türkischen Fans und Fans der BBL gibt, sagt er:

"In Deutschland sind die Fans großartig und übertreiben es nicht. Sie wissen, dass es nur ein Spiel ist und wenn dieses vorbei ist, ist es vorbei. Sie hassen weder die Spieler noch die Fans der gegnerischen Mannschaften. Es ist nur Basketball. Das ist der größte Unterschied für mich."

Nachdem er die Türkei verlassen hatte, unterschrieb er für eine Saison in Neapel und spielte sechs Wochen für die Minnesota Timberwolves. Seit der Saison 2007/2008 spielt er nun in Sevilla.

 


Für das Tip-Off hat Tyrone gerne einige Fragen beantwortet:

 

Tyrone, wir haben gehört, dass du geheiratet hast. Stimmt das?

 

Ja, ich bin verheiratet. Gott segnete mich mit der für mich perfekten Frau. Als ich in der Türkei war, habe ich zu Gott gebetet, dass er mir hilft, eine so perfekte Frau zu finden. Meine Eltern haben mir immer gesagt, dass ich sorgfältig sein soll bei den Wünschen an Gott, weil er mir diese erfüllen wird. Ich kann wirklich sagen, dass ich noch nie so glücklich war, wie ich es jetzt bin. Es fühlt sich super an, die Erfahrung zu machen, wie sich Frieden und Erfüllung in meinem Herzen anfühlt. Ich habe alles, was ich mir immer gewünscht habe, und das wegen Gott und meiner Frau.

 

Wie gefällt dir Spanien?

 

Meine Frau und ich lieben Spanien. Die Vereine arbeiten sehr professionell und die Liga ist wirklich sehr gut. Es fühlt sich gut an, in der zweitbesten Liga der Welt zu spielen.

 

In Frankfurt war dein Verhältnis zu den Fans sehr gut - wie ist das in Spanien? Hat man dort auch engeren Kontakt zu den Fans?

 

Ja, ich habe hier eine gute Beziehung zu den Fans, sie honorieren meine harte Arbeit und ich honoriere damit ihre Treue. Bei allen Teams, bei denen ich gespielt habe, hatte ich eine gute Beziehung zu den Fans, denn ohne sie hätte ich keinen Job. Aber meine Beziehung zu den Fans in Deutschland war anders. Ich hatte, Entschuldigung, ich HABE eine freundschaftliche Beziehung zu ihnen und ich habe sehr viele tolle Erinnerungen.

Ich werde nie vergessen, wie sie gefeiert haben, als wir in den Play-Offs gegen Berlin gewonnen haben oder als sie die ganzen Reisestrapazen auf sich genommen haben, um uns in der Euroleague spielen zu sehen. Meine schönste Erinnerung ist aber die, als wir im DBB Pokal ausgeschieden sind, dann zurück kamen und die Deutsche Meisterschaft gewonnen haben. Wir waren so darauf fokussiert, die Fans nicht zu enttäuschen und haben uns alle zusammen gerissen, um die Meisterschaft nach Hause zu holen.

 

War der Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit den (damals Opel) Skyliners der größte Erfolg deiner bisherigen Karriere?

 

Ja, davor und danach habe ich keine Meisterschaft gewonnen. Chris (Williams) und ich reden noch sehr oft über diese Zeit. Ich hoffe, dass ich noch einmal die Möglichkeit bekomme, eine weitere Meisterschaft zu gewinnen, aber wenn nicht, kann ich meinen Kindern dennoch erzählen, wie es ist, der Beste zu sein bzw. im besten Team zu spielen.

 

Was denkst du, wenn du auf die Zeit in Frankfurt zurückblickst?

 

Ich habe die Zeit in Deutschland geliebt. Ich hatte einige Höhen und Tiefen, aber das hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Ich danke Gordie (Gordon Herbert, Meistertrainer), Gunnar (Woebke), den Office-Mitarbeitern und ganz besonders den Fans.

Frankfurt wird immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben. Ich hätte oft nicht gewusst, was ich hätte tun sollen, wenn Daphne (Bouzikou), Simon (Cote), Marc (Rybicki) und Wulle (Wolfgang Buhr) nicht für mich da gewesen wären. Es gab Zeiten, in denen sie für mich da waren, als ich niemanden hatte, mit dem ich reden konnte, wenn ich irgendwas gebraucht habe oder wenn ich eine ehrliche Meinung hören wollte. Ich hoffe, dass sie wissen, wie wichtig deren Freundschaft und wie speziell meine Beziehung zu ihnen ist.

 

Verfolgst du die Spiele der DEUTSCHE BANK SKYLINERS?

 

Ich habe kaum Möglichkeiten, die Spiele zu sehen, aber ich schaue oft auf die Website, um ein paar Informationen zu bekommen, was gerade so passiert.

 

[Teil 1]
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