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Interview mit Christian Dachs

 


 

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Gibt es schon Pläne für die kommende Saison?

 

Wir denken in Marketingzyklen natürlich immer ein bis zwei Saisons voraus. Ich denke, es werden im Oktober auch neue Dinge auftauchen, die das Marketing begleiten. Vorrangig ist es jedoch mein Bestreben, bestehende Projekte auf das nächste Level zu hieven. Wir wollen mit unseren Partnern und Multiplikatoren noch intensiver zusammenarbeiten. Eine große Herausforderung ist unsere Vereinsgründung, es ist unser großes Bestreben, Basketball hier in der Region, speziell in den Schulen, weiter voran zu treiben, damit wir an Schulen und Universitäten das Thema Basketball noch intensiver positionieren.

 

Christian Dachs  bei einem Auswärtsspiel in Leverkusen (Foto: Anke)

Wie sieht es mit solchen Kleinigkeiten aus wie z.B. einer neuen Schalkreation?


Das lässt sich natürlich alles machen. Da sind wir offen für alle Vorschläge. Das ist ja das Schöne hier bei uns in Frankfurt, dass alle Gruppierungen, ob das die Kollegen im Office sind, die Skybembels, ihr als Vorstand oder unsere Partner, sich einbringen können. Wir können uns immer wieder austauschen und sind neuen Ideen gegenüber offen. Immer her damit! Wenn sie umsetzbar sind, dann machen wir das.

Hast du eigentlich selbst mal Basketball gespielt?


Nein. Ich glaube, ich bin neben Yvonne der einzige bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS, der in seinem Leben noch nie Basketball gespielt hat. Ich finde das selbst erstaunlich! Ich fahre Hunderte von Kilometern, um Auswärtsspiele zu sehen, aber dass ich das orangefarbene Leder selbst in die Hand nehmen möchte und werfe und zocke, dieses Gen ist offensichtlich bei mir nicht vorhanden. Dafür spiele ich aber Tennis, das ist eine richtig große Leidenschaft von mir. Außerdem spiele ich Squash. Das füllt mich aus.

 

Neben Basketball bist du ja auch Fußballinteressiert…

 

Ja, absolut. Das Schöne ist, dass meine beiden Jungs von Tag zu Tag auch mehr Interesse daran haben. Mein 9-jähriger Sohn Tim kennt alle Spieler der Nationalmannschaft, er bettelt schon wieder, was er denn anstellen muss, um das nächste Länderspiel um 20:45 Uhr anschauen zu dürfen. Er ist zwar auch basketballverrückt, aber Fußball gucken werde ich auf jeden Fall mit ihm weiterhin. Mit ihm gehe ich auch zur Eintracht gegen Bremen.

 

Schaust du dir noch andere Sportarten an? Momentan interessiert sich ja jeder für Biathlon…

 

Ich natürlich auch. Für Wintersportarten interessiere ich mich schon, seitdem es Fernsehen gibt. Früher habe ich stundenlang die Vierschanzentournee angeschaut, noch bevor es Hannawald gab. Ansonsten geht man natürlich immer so ein bisschen mit der Zeit. Als Michael Schumacher noch in der Formel 1 gefahren ist, habe ich auch das gerne geguckt. Jetzt interessiert mich das überhaupt nicht mehr, obwohl wir fünf Deutsche dabei haben, aber es fehlt so ein bisschen der Hero. Auch Tennis habe ich zu Boris-Becker-Zeiten gerne geguckt. Heute kenne ich die ersten beiden in der Weltrangliste, früher kannte ich die ersten 20.

 

Wie sehr interessiert sich eigentlich deine Frau für Basketball? Sieht man sie nur wegen der Kinder in der Ballsporthalle?

 

Nein, meine Frau ist sehr basketballinteressiert. Wir sind jetzt 25 Jahre zusammen. Früher habe ich Handball gespielt, da ist sie auch schon mit hingekommen. Dann waren wir regelmäßig zusammen beim Volleyball. Aber die Sportart Basketball haben wir gemeinsam für uns entdeckt. Anders würde das auch nicht gut funktionieren. Wenn meine Frau mit der Sportart nichts anfangen könnte, wäre das schwierig, da ich ja sehr oft unterwegs bin.

 

Hast du denn noch Wünsche an den Fanclub?

 

Wünsche habe ich eigentlich nicht, dazu ist das Netzwerk, das wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, zu gut. Alles, was auf den Nägeln brennt, wird ja ausgetauscht. Ich habe aber noch ein paar Herausforderungen. Einige davon wurden in den letzten Jahren erfüllt. Nun bleiben noch eine größere Halle und noch mehr aktive Fans für gewisse Projekte zu gewinnen. Wenn ich wüsste, mit welchem Einsatz zeitlicher oder finanzieller Art wir das verbessern können, würde ich mich dieses Projektes sofort annehmen.

Aber vielleicht gibt es doch einen Wunsch: Unsere Trommler sind schon viel besser geworden. Ich würde mir wünschen, dass bei den Heimspielen immer alle Trommeln auch zum Einsatz kommen und schon vor dem Tip-Off ordentlich Stimmung gemacht wird!

 

Christian Dachs  mit Anke beim Tip-Off-Interview (Foto: Stephan)


Vielen Dank, Christian!



Das Interview führten Anke Stakemann und Stephan Frisch im April 2009.

 

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