Berichte von der Auswärtsfahrt nach Braunschweig
Wir waren dabei!
Am 5.11.2006 machten wir (Ute, Alex, Bianca und Reno) uns in Renos Auto (Oskar) auf den Weg nach Braunschweig. An der Ballsporthalle sammelten wir noch Stephan mit ph ein. Dank Renos Fahrstil waren wir innerhalb von 2½ Stunden an der Halle. Durch den großen Stromausfall in halb Europa gab es „einmalige“ Eintrittskarten, da das Ticketsystem seinen Geist aufgegeben hatte.
In der Halle trafen wir dann noch andere Bembels, die mit dem Zug angereist waren (siehe unten). Beim Aufwärmen der Jungs konnten wir dann unseren Neuzugang mit der #19, Max Weber (Leihgabe vom TV Langen), begutachten. Das erste Viertel begann sehr schlecht, da der Korb wie zugenäht schien. Es dauerte vier Minuten, bis der erste Punkt für die Skyliners fiel. Das erste Viertel endete mit dem traurigen Stand 16:6. Im zweiten Viertel schien die Mannschaft aufzuwachen. Travon’s Fähigkeiten, den Ball festzuhalten, gingen fast gegen Null. Das Spiel lief mehr schlecht als recht für uns weiter, bis im letzten Viertel die Mannschaft anfing Basketball zu spielen!
Nach drei Minuten konnten wir in Führung gehen und diese dank einiger guter Steals auch halten. Als wir schließlich mit 6 Punkten in Führung lagen, war von den 2.200 Braunschweiger Fans nichts mehr zu hören (unsere 15 Bembels hörte man dafür umso besser). Auch die Braunschweiger Spieler gaben sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf. So endete ein hart umkämpftes Spiel mit einem Sieg für uns (59:69). Wie es sich gehört kamen die Jungs zum abklatschen und verschwanden dann Richtung Kabine. Nach einem obligatorischen Stopp bei McDonalds fuhren wir dann Richtung Heimat. Fazit: Wir haben zwar gewonnen, aber die Jungs brauchen noch viel Training!!
Alex und Bianca
Wo zum Teufel liegt Salzderhelden?
Alles fing damit an, dass ich mir überlegte: drei Wochen ohne ein Skyliners Spiel geht nicht.
Also musste ich halt nach Braunschweig fahren, doch noch war ich alleine und suchte noch verrückte Fans, die bereit waren, mit mir einen ganzen Sonntag lang Bahn zu fahren, um eineinhalb Stunden Basketball zu schauen. Dies schrieb ich in unser Forum und schwups hat sich Familie Dietrich bei mir gemeldet. Nun noch schnell ein „Schönes Wochenend Ticket“ gekauft und dann trafen wir uns um kurz nach neun am Bahnsteig im Frankfurter Hauptbahnhof. Dann hatten wir erst mal Ruhe, denn wir fuhren zwei Stunden bis nach Kassel. Doch dann ging es immer wieder um Minuten: wann kommen wir an, wie viele Minuten haben wir Zeit, umzusteigen, etc. Als wir dann nach fünfmaligem Umsteigen endlich um 15 Uhr in Braunschweig waren und nur noch den richtigen Bus zur Halle nehmen mussten, konnten wir erstmal entspannen.
In der Halle waren wir dann zwölf Fans und freuten uns auf das Spiel. Der nachfolgende Sieg war enorm wichtig für unsere Rückfahrt. Nach dem Abpfiff hatten wir noch knappe zwanzig Minuten, bis unser Bus zum Bahnhof fuhr; wir fragten noch kurz bei Daphne nach, ob wir vielleicht mit im Teambus zurück fahren könnten. Sie verwies uns an Gunnar Wöbke mit dem Hinweis, er wäre mit dem Auto da und könnte uns vielleicht mitnehmen, aber leider war er schon in den Katakomben verschwunden und wir mussten die fünfeinhalb Stunden Zugfahrt in Angriff nehmen.
Terminlich machte uns die Rückfahrt mehr Sorgen als die Hinfahrt, da wir in Kreiensen nur sieben Minuten Umsteigezeit hatten, und wir von Gleis 101 zu Gleis 3 mussten. Die Sorgen fingen aber schon in Braunschweig an, weil wir die Bushaltestelle nicht fanden, wo unser Bus abfuhr, so nahmen wir uns ein Taxi zum Bahnhof. Dort angekommen bekamen wir gerade so unseren proppevollen Zug.
Den ganzen Tag über verfolgten uns schon so Interviewer der Bahn, und da das Ticket auf meinen Namen lief , habe ich mindestens drei Interviews gegeben: wo wir gestartet sind, wo wir hin wollen, warum wir Bahn fahren und wie wir zum Bahnhof kommen, etc. Durch diese Umfrage haben wir erfahren, dass fast Alle aus dem Zug nach Göttingen möchten und auch in Kreiensen umsteigen müssen. Puh, nun ist die Rückfahrt gerettet und wir müssen nicht in Kreiensen übernachten! Dann aber hatten wir Verspätung auf der Fahrt nach Kassel, und es wurde immer unwahrscheinlicher, dass wir den Zug nach Frankfurt noch bekommen. Eineinhalb Minuten noch, wir machten die Tür auf und sprinteten zum anderen Gleis, geschafft! Nun setzten wir uns und kamen langsam wieder zur Ruhe. Doch die ganze Aufregung war umsonst, da der Zug verspätet abfuhr. Als er dann endlich losfuhr, fiel die ganze Anspannung ab, da wir jetzt bis Frankfurt durchfahren konnten. Inzwischen war es auch schon 22:30 Uhr; den meisten von uns fielen nun die Augen zu, da der ganze Tag ziemlich anstrengend war. Klaus weckte uns dann bei Bad Vilbel. Um kurz nach halb eins fuhr der Zug dann in den Frankfurter Hauptbahnhof ein und eine weitere Auswärtsfahrt war zu Ende.
Wir hatten sehr viel Spaß auf der Fahrt und ich möchte mir nicht vorstellen, wie die Rückfahrt gewesen wäre, wenn wir verloren hätten. Vielen Dank an meine MitfahrerInnen Eli, Regina und Klaus, auch wegen des Proviantes.
Übrigens liegt Salzderhelden zwischen Seesen und Braunschweig. Oder doch zwischen Kreiensen und Seesen???
Marcel








